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Amselhof
 

Die Anlage

Viele namhafte Vererber erblickten hier auf dem Hof das Licht der Welt. Die Stute „Waldrun“ (Waidmannsdank xx - Ferdinand - Faschist II)  wurde durch die Anpaarung mit „Gotthard“ Mutter der Hengste „Gardeulan I“ (braun, geb. 1975) und „Gardeulan II“
(Schimmel, geb.1977), ein Jahr später brachte sie nach der Bedeckung durch „Grande“ den Hengst „Grandus“ (braun, geb. 1978) hervor.

Gardeulan I Gardeulan II

Gardeulan I

Gardeulan II


Alle drei Hengste wurden erfolgreiche Springpferdemacher. Die Rappstute „Wega“ (Waidmannsdank xx - Ferdinand - Alljeder) fand in dem Hengst „Absatz“ ihren Idealpartner. Ihre beiden Söhne, die braunen Vollbrüder „Akzent I“ (geb. 1973) und der ein Jahr jüngere „Akzent II“ haben Zuchtgeschichte geschrieben. 1976 war „AkzentI“ Leistungssieger in Adelheidsdorf und deckte lange Jahre als Spitzenvererber im Landgestüt Celle.
 

„Akzent II“, später bundesweit sehr gefragt, kam ab 1977 zunächst in Walle zur Aufstellung. Doch Privathengsthaltung auf dem Amselhof begann bereits 1975 mit dem Hengst „Wendepunkt“.

Akzent II

 

Damals, als die Privathengsthaltung noch völlig unpopulär, ja beinahe verpönt war, legte der Amselhof Walle bereits den Grundstein für die später europaweit anerkannte Besamungsstation. Vielfach waren die „Privaten“ nur mit starker Einschränkung der Stutenzahl zugelassen, so auch „Wendepunkt“ und später „Akzent II“, die 1977 zwei von nur sechs Privatbeschälern (verteilt auf vier Stationen) im gesamten Landwirtschaftskammergebiet Hannover war.

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